DNS einfach erklärt: So funktioniert das Domain Name System

Stell dir das Internet wie eine riesige Stadt vor. Jede Webseite ist ein Haus. Jedes Haus hat eine genaue Hausnummer aus Zahlen (das nennt man IP-Adresse). Aber wir merken uns lieber Namen wie „kinder-spiele.de“ statt lange Zahlen.

DNS ist wie ein Adressbuch oder eine Auskunft im Internet:
– Es verwandelt den einfachen Namen (z. B. „google.de“) in die richtige Zahl (die Hausnummer), damit dein Computer das richtige „Haus“ findet.

So läuft das ab, wenn du eine Webseite öffnest:
1) Du tippst einen Namen ein, z. B. „www.beispiel.de“.
2) Dein Computer fragt einen DNS-Helfer-Computer: „Welche Zahl gehört zu diesem Namen?“
3) Wenn der Helfer die Antwort schon kennt, sagt er sie sofort. Wenn nicht, fragt er andere DNS-Helfer, bis einer die richtige Zahl weiß.
4) Die Zahl (IP-Adresse) wird zurückgegeben.
5) Dein Computer benutzt diese Zahl, geht zum richtigen Server und zeigt dir die Webseite.

Warum das schnell ist:
– Die DNS-Helfer merken sich Antworten für kurze Zeit. Beim nächsten Mal geht’s schneller (das nennt man „Zwischenspeichern“ oder „Cache“).

Warum wir DNS brauchen:
– Namen sind leicht zu merken, Zahlen nicht. DNS übersetzt Namen in Zahlen, damit Computer die richtige Seite finden.
– Ohne DNS wär’s so, als würdest du den Laden-Namen kennen, aber keine Adresse haben – du würdest nicht hinfinden.

Kurz gesagt:
DNS = das Internet-Adressbuch, das Namen in Zahlen übersetzt, damit du deine Webseiten, Apps und E-Mails findest.

DNS leicht erklärt von IP-Adressen bis Nameservern mit Beispielen und konkreten Empfehlungen für schnelle und sichere Einstellungen

IP-Adressen sind wie Hausnummern im Netz. DNS ist das Telefonbuch dazu. Du tippst eine Domain ein, zum Beispiel example.com, und dein Gerät fragt einen Resolver (oft der Router oder ein öffentlicher Dienst). Der schaut notfalls bei den Root-Servern nach, dann bei der TLD (.com), und landet beim autoritativen Nameserver der Domain. Der antwortet mit Records: A/AAAA liefern die IP, CNAME zeigt auf einen anderen Namen (z. B. www → example.com), MX auf den Mailserver, TXT auf Dinge wie SPF, DKIM oder DMARC. Der Resolver speichert das kurz im Cache. Wie lange, bestimmt die TTL. Namenserver hosten die Zonen. Resolver stellen die Fragen. Klingt viel, läuft aber in Millisekunden.

Für schnelle Auflösung stellst du am Router oder Gerät fixe DNS-Server ein: 1.1.1.1 (Cloudflare), 8.8.8.8 (Google), 9.9.9.9 (Quad9 mit Malware-Filter). Aktiviere DoH/DoT in System oder Browser („Sicheres DNS“), und nimm einen Anbieter, der DNSSEC validiert. Für eigene Domains: setze mindestens zwei Nameserver bei deinem Registrar. Lege A und AAAA auf die Server-IP, CNAME für www, MX zum Mail-Anbieter. Ergänze SPF, DKIM und DMARC als TXT. Nimm bei Änderungen kurze TTLs (5-30 Minuten), danach höher stellen (1-24 Stunden) für Stabilität. Halte CNAME-Ketten kurz, mische Nameserver geografisch, aktiviere DNSSEC für die Zone. Prüfe Einstellungen mit dig oder nslookup, und teste aus mehreren Netzen.

Zusammenfassung

Kurz gesagt: Dieses System übersetzt eingängige Namen in eindeutige Zahlenadressen und verbindet so Geräte mit den gewünschten Angeboten. Die Antworten entstehen in mehreren Stufen innerhalb einer großen, verteilten Struktur, und Zwischenspeicher sorgen für Tempo. Weil dieser Baustein bei jedem Aufruf einer Seite, beim Versenden von Nachrichten und bei vielen anderen Diensten mitarbeitet, ist er ständig im Alltag präsent. Ein Grundverständnis hilft, Ladeprobleme oder Ausfälle besser einzuordnen und gelassener zu reagieren, wenn etwas nicht wie erwartet funktioniert.

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