Tempomat: Einfach erklärt

Stell dir vor, du sagst deinem Auto: „Fahr bitte mit 100 km/h weiter, bis ich Stopp sage.“ Genau das macht ein Tempomat.

Was ist ein Tempomat?
– Ein Tempomat hält die Geschwindigkeit von selbst. Du musst nicht die ganze Zeit aufs Gaspedal drücken.
– Du lenkst weiter selbst und passt auf die Straße auf.

Wozu ist das gut?
– Auf der Autobahn oder langen, geraden Straßen ist es bequemer.
– Du fährst ruhiger und oft auch sparsamer.

Wie benutzt man ihn?
– Einschalten: Taste am Lenkrad oder an einem Hebel.
– Geschwindigkeit speichern: Wenn du z. B. 100 km/h fährst, drückst du „SET“.
– Schneller/Langsamer: Mit „+“ und „-“ stellst du die Zahl hoch oder runter.
– Pause: „CANCEL“ oder kurz bremsen. Dann fährt das Auto wieder normal.
– Weiter: „RESUME“ – der Tempomat nimmt die gespeicherte Geschwindigkeit wieder auf.
– Ganz aus: Taste „OFF“ oder Auto ausschalten.

Was macht er am Berg?
– Berg hoch: Das Auto gibt selbst mehr Gas, damit die Geschwindigkeit gleich bleibt.
– Berg runter: Es nimmt Gas weg. Wenn es zu schnell wird, musst du bremsen.

Es gibt auch den Abstands-Tempomat (ACC)
– Er hält zusätzlich den Abstand zum Auto vorne.
– Wenn das vordere Auto langsamer wird, bremst dein Auto mit. Wird es schneller, beschleunigt es wieder.
– Praktisch im Stau, aber es ist kein Autopilot! Du musst immer aufpassen.

Wichtige Regeln
– Benutze den Tempomat nur, wenn es übersichtlich ist: Autobahn, wenig Verkehr, gutes Wetter.
– Nicht benutzen in der Stadt, in engen Kurven, bei starkem Regen, Schnee oder Eis.
– Hände ans Lenkrad, Augen auf die Straße, Fuß in der Nähe der Bremse.
– Du bist immer verantwortlich. Halte dich an Tempolimits – der Tempomat weiß die Regeln nicht immer.

Wie Tempomat und adaptiver Tempomat arbeiten wann du sie einsetzen solltest und welche Einstellungen für Stadt Landstraße und Autobahn sinnvoll sind

Ein Tempomat hält die eingestellte Geschwindigkeit. Er regelt das Gas, einfache Systeme bremsen nicht aktiv. In Automatikautos kann er zurückschalten oder mit Motorbremse arbeiten, bergab steigt das Tempo trotzdem manchmal leicht. Der adaptive Tempomat (ACC) geht weiter: Er misst per Radar oder Kamera den Abstand, passt das Tempo an, bremst bis zum Stillstand und fährt je nach System wieder an. Er erkennt aber nicht alles. Schlechtes Wetter, enge Kurven, provisorische Markierungen, stehende Fahrzeuge oder einscherende Motorräder bringen ihn an Grenzen. Bedient wird er meist mit Set, +/-, Cancel und Resume. Hände ans Lenkrad, rechter Fuß locker über der Bremse, ein kurzer Tip auf die Bremse schaltet ihn sofort ab.

Stadt: klassischen Tempomat weglassen. Mit ACC wird Stop-and-go entspannter, aber nur mit großem Abstand und sanfter Beschleunigung. An Kreuzungen, Zebrastreifen, parkenden Autos und bei Radfahrern besonders wachsam sein – der Assistent bremst dort nicht immer zuverlässig. Landstraße: nur auf freier Strecke nutzen, nicht in Ortschaften. Viele Limits, Kuppen und enge Kurven erfordern oft manuelles Anpassen. ACC mit größerem Abstand (3-4 Stufen), sanfter Beschleunigung und moderater Zielgeschwindigkeit passt gut; in kurvigen Abschnitten lieber selbst fahren. Autobahn: ideal für beide Systeme. Bei gleichmäßigem Verkehr reicht normaler Tempomat, sonst ACC mit mittlerem bis großem Abstand; bei Regen eine Stufe mehr. Reisegeschwindigkeit wählen und Limits im Blick behalten. Beim Überholen früh blinken, viele Autos beschleunigen dann zügiger. In Baustellen, an Ausfahrten oder wenn Einsatzfahrzeuge kommen: Assistent aus und selbst regeln.

Wesentliche Punkte

Kurz gesagt: Der Tempomat hält die gewählte Geschwindigkeit, entlastet auf langen Fahrten und sorgt für gleichmäßiges Vorankommen. Wichtig bleibt, die Funktionen zu kennen, die Grenzen zu beachten und jederzeit aufmerksam zu fahren. So wird die Technik im Alltag besonders auf Autobahnen und längeren Strecken zum praktischen Helfer: mehr Komfort, weniger unnötige Tempowechsel und ein entspannteres Ankommen – bei voller Verantwortung am Steuer.

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