Digital Detox im Urlaub heißt: Pause von Bildschirm-Zeug. Also Handy, Tablet, Computer und TV mal liegen lassen, damit Kopf und Körper sich erholen.
Warum ist das gut?
– Dein Kopf kann sich ausruhen, wie ein Akku, der wieder lädt.
– Augen und Rücken haben Pause.
– Du schläfst besser.
– Du hast mehr Zeit für Spaß mit Familie und Freunden.
– Du siehst mehr von der Welt um dich herum.
Wie macht man das?
– Legt die Geräte in eine Box oder in den Rucksack der Eltern.
– Schaltet Internet aus oder Flugmodus an.
– Macht klare Regeln: zum Beispiel nur 20-30 Minuten am Tag nach dem Abendessen.
– Keine Geräte am Esstisch und nicht im Schlafzimmer.
– Ein Eltern-Handy bleibt an – nur für Notfälle.
Was kann man stattdessen tun?
– Schwimmen, Rad fahren, wandern, klettern.
– Sandburgen bauen, Muscheln sammeln, Steine bemalen.
– Karten- und Brettspiele, Seilspringen, Frisbee.
– Lesen, malen, basteln, Postkarten schreiben.
– Sterne zählen, Tiere beobachten, Fotos mit einer kleinen Kamera machen.
– Eine Schatzsuche oder Schnitzeljagd machen.
Ein einfacher Plan
– Tag 1: ganz ohne Bildschirm.
– Danach: jeden Tag ein „Bildschirm-Fenster“ von 20-30 Minuten, Timer stellen.
– Wenn der Timer klingelt: Stopp, Gerät weg.
Kleine Tricks
– „Langeweile-Glas“: Zettel mit Ideen ziehen, wenn dir fad ist.
– Sticker-Plan: Für jeden bildschirmfreien Tag ein Sticker. Am Ende gibt’s eine Belohnung (z. B. Eis oder Minigolf).
Wichtig
– Am Anfang fühlt es sich komisch an. Nach ein paar Tagen ist es leichter.
– Wenn es mal nicht klappt: nicht schlimm. Morgen neu versuchen.
Probiert es im nächsten Urlaub aus – ihr habt mehr Zeit für echten Spaß!
Digital Detox im Urlaub kurz und einfach erklärt mit klaren Handyzeiten netzfreien Zonen praktischen Appsperren und schönen Offline Ideen
Digital Detox im Urlaub heißt: feste Handyzeiten statt Dauer-Scrollen. Lege zwei Slots fest, zum Beispiel 8:00-8:20 und 18:00-18:20. Dort checkst du Mails, Wetter, Tickets. Dazwischen Flugmodus. Richte netzfreie Zonen ein: Frühstückstisch, Strandliege, Bett. Pack das Handy außer Sicht, am besten in den Safe oder tief in den Rucksack. Sag Mitreisenden und Familie, wann du erreichbar bist. Nimm eine Armbanduhr und einen kleinen Wecker mit, damit du nicht „nur kurz“ aufs Handy schaust. Lade Karten, Buchungen und Musik vorher offline herunter.
Nutze Sperren, die dich bremsen, wenn der Wille nachlässt. iPhone: Bildschirmzeit mit App-Limits und „Auszeit“. Android: Digital Wellbeing/Focus Mode und Benachrichtigungen aus. Apps wie AppBlock, Freedom oder Forest helfen; den Code kann eine mitreisende Person setzen. Schöne Offline-Ideen: Spaziergang ohne Ziel, Kartenspiel, Buch in der Hängematte, Skizzenblock am Wasser. Schreib Postkarten, führ ein kleines Reisetagebuch, sammel Tickets oder Blätter als Andenken. Wenn die Finger zum Handy wollen, notier den Impuls kurz auf Papier und schieb ihn auf die nächste Handyzeit.
Wesentliche Punkte
Unterm Strich gilt: Wer im Urlaub das Handy bewusst seltener nutzt, gibt dem Kopf eine Pause, kommt zur Ruhe und erlebt Menschen und Orte intensiver. Dabei helfen einfache Regeln wie Benachrichtigungen stummschalten, feste bildschirmfreie Zeiten, handyfreie Zonen und klare Absprachen mit Mitreisenden; für Notfälle bleibt man erreichbar, ohne ständig verfügbar zu sein. Diese Haltung wirkt über die freien Tage hinaus: Ein achtsamer Umgang mit digitalen Medien senkt den Druck, schenkt Zeit und Aufmerksamkeit und macht den Alltag leichter.

