Rentenlücke einfach erklärt

Stell dir vor, du bekommst später, wenn du alt bist und nicht mehr arbeitest, Geld vom Staat. Das heißt Rente. Mit der Rente sollst du deinen Alltag bezahlen: Essen, Wohnen, Strom, Bus, kleine Extras.

Die Rentenlücke ist die Lücke zwischen:
– dem Geld, das du dann brauchst,
– und dem Geld, das du als Rente bekommst.

Ganz einfach gesagt: Du brauchst 100 Euro, bekommst aber nur 70 Euro Rente. Die fehlenden 30 Euro sind die Rentenlücke.

Warum gibt es diese Lücke?
– Die Rente ist oft kleiner als das Gehalt von früher.
– Menschen leben heute länger – die Rente muss länger reichen.
– Dinge werden mit der Zeit teurer (Preise steigen).

Was kann man tun?
– Früh ein bisschen Geld zur Seite legen (wie in ein Sparschwein).
– Regelmäßig sparen: lieber klein anfangen als gar nicht.
– Geld klug wachsen lassen, z. B. mit Zinsen oder einfachen Spar-/Anlageformen (Erwachsene helfen dabei).
– Später im Job gibt’s oft extra Sparmöglichkeiten über die Arbeit.

Merksatz:
Rentenlücke = Geld, das ich im Alter brauche – Geld, das ich als Rente bekomme.

Wenn man früh anfängt, die Lücke zu füllen, ist sie später viel kleiner – wie wenn du jeden Tag ein paar Münzen ins Sparschwein wirfst, bis es passt.

Rentenlücke einfach erklärt erkenne die Ursachen schätze deine Lücke mit einer einfachen Daumenregel ab und schließe sie mit ETF Sparplan betrieblicher Altersvorsorge Riester oder Rürup

Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem, was du im Ruhestand pro Monat brauchst, und dem, was voraussichtlich reinkommt. Gründe für die Lücke: Teilzeit, Jobs mit geringem Lohn, Elternzeit, längere Ausbildung, Phasen ohne Einzahlungen, sinkendes Rentenniveau, Inflation. Grobe Abschätzung: Nimm 70-80% deines letzten Nettogehalts als Ziel. Zieh davon die Summe aus deiner Renteninformation ab. Beispiel: Letztes Netto 2.500 Euro. Ziel 2.000 Euro (80%). Erwartete gesetzliche Rente 1.400 Euro. Lücke rund 600 Euro pro Monat. Prüfe auch betriebliche Ansprüche und private Verträge, damit du nichts doppelt oder gar nicht einrechnest.

Schließen kannst du sie mit Mix und Förderungen. ETF-Sparplan: breit streuen, lange laufen lassen, kleine Raten reichen, je früher desto besser. 150 Euro im Monat über Jahrzehnte können viel bewirken; Aussetzpausen sind möglich. Betriebliche Altersvorsorge: spart heute Steuern und Sozialabgaben, oft gibt der Arbeitgeber einen Zuschuss (den solltest du mitnehmen); dafür später Steuern und ggf. Krankenkassenbeiträge. Riester: interessant mit Kindern oder geringem Einkommen wegen Zulagen; prüfe Kosten und Tarif. Rürup (Basisrente): vor allem für Selbstständige und Gutverdiener, weil Beiträge stark absetzbar sind; sehr unflexibel, kein Kapitalzugriff. Praktisch: erst Arbeitgeberzuschuss sichern, dann günstigen ETF-Sparplan nutzen, Förderprodukte nur, wenn die Rechnung nach Kosten und Steuern passt.

Schlussgedanken

Unterm Strich geht es darum, die Lücke zwischen dem, was im Alter gebraucht wird, und dem, was voraussichtlich ankommt, zu kennen und planbar zu machen. Wer seine Situation grob einschätzt, frühzeitig nachsteuert und regelmäßig nachjustiert, hält den Aufwand klein und den Überblick groß. So wird aus einem abstrakten Thema eine konkrete Aufgabe: Bedarf klären, Möglichkeiten prüfen, konsequent umsetzen. Das ist im Alltag relevant, weil es Entscheidungen von heute beeinflusst – vom monatlichen Sparbetrag bis zu größeren Lebensplänen – und langfristig Ruhe und Sicherheit schafft.

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