So bleiben Keime aus der Küche: Einfache Hygienetipps

Stell dir vor, Keime sind winzige, unsichtbare „Mini-Monster“, die dich krank machen können. In der Küche wollen wir diese Mini-Monster nicht beim Essen haben. So kannst du sie ganz einfach fernhalten:

1. Hände waschen – immer wieder

Wasche deine Hände:

  • bevor du mit dem Kochen hilfst
  • nachdem du auf der Toilette warst
  • nachdem du dein Haustier angefasst hast
  • nachdem du rohes Fleisch, rohen Fisch oder rohe Eier berührt hast
  • wenn du niesen, husten oder dir in die Nase fassen musstest

So geht richtiges Händewaschen:

  1. Hände nass machen
  2. Seife drauf
  3. mindestens 20 Sekunden einreiben (auch Daumen, zwischen den Fingern, Handrücken)
  4. abwaschen
  5. gut abtrocknen (am besten mit einem sauberen Handtuch)

2. Saubere Arbeitsfläche

  • Wische den Tisch und die Arbeitsplatte vor und nach dem Kochen mit einem sauberen Lappen ab.
  • Nimm nicht tagelang denselben schmutzigen Lappen – er kann selbst voller Keime sein.
  • Spüllappen und Schwämme regelmäßig auswaschen und oft wechseln.

3. Rohes Fleisch, Fisch und Eier – aufpassen!

Hier verstecken sich besonders viele Keime, wenn sie roh sind.

  • Benutze für rohes Fleisch und Fisch ein eigenes Schneidebrett und Messer.
  • Lege kein rohes Fleisch aufs gleiche Brett, auf dem danach Salat oder Brot geschnitten wird.
  • Wasche Messer, Brett und deine Hände danach mit heißem Wasser und Spüli.
  • 4. Essen gut durchgaren
  • Fleisch, Fisch und Eier sollten richtig durchgegart sein (nicht mehr roh innen).
  • Reste vom Vortag immer noch mal gut erhitzen, bevor du sie isst.

So tötest du viele Keime.

5. Kühlschrank richtig benutzen

  • Reste von Essen schnell in den Kühlschrank stellen (spätestens nach 2 Stunden).
  • Gekühlte Sachen wie Joghurt, Wurst, Milch nicht lange warm stehen lassen.
  • Im Kühlschrank:
  • Rohes Fleisch unten lagern (damit nichts auf andere Lebensmittel tropft).
  • Gekochtes Essen und Salat weiter oben.

6. Obst und Gemüse waschen

  • Äpfel, Gurken, Tomaten, Salat und anderes Obst/Gemüse kurz unter fließendem Wasser abwaschen.
  • So spülst du Schmutz und viele Keime weg.

7. Geschirr sauber machen

  • Teller, Gläser, Töpfe und Besteck mit heißem Wasser und Spülmittel abwaschen oder in die Spülmaschine stellen.
  • Lass schmutziges Geschirr nicht tagelang stehen, sonst freuen sich die Keime.

8. Müll richtig entsorgen

  • Essensreste in den Müll werfen, nicht offen herumstehen lassen.
  • Den Mülleimer regelmäßig leeren und säubern.
  • Danach Hände waschen.

Merke dir:

  • Saubere Hände
  • Saubere Flächen
  • Rohes und Gekochtes trennen
  • Essen kühl halten und gut durchgaren

So haben die „Mini-Monster“ in deiner Küche kaum eine Chance!

 

So wird deine Küche sicher sauber gehalten und Keime haben keine Chance

In der Küche gilt: Was oft angefasst wird, muss oft sauber gemacht werden. Dazu gehören Arbeitsflächen, Griffe an Schubladen, Lichtschalter, Wasserhahn, Kühlschranktür und natürlich das Handy, das beim Kochen daneben liegt. Feuchte Lappen und Spülschwämme sind ein guter Treffpunkt für Keime. Die besser täglich wechseln oder bei hoher Temperatur waschen. Schneidebretter für rohes Fleisch, Fisch und Gemüse trennst du am besten. Ein einfaches System hilft: zum Beispiel ein Brett nur für Fleisch, eins für Brot und Obst. So landet weniger durcheinander auf der Fläche.

Rohes Fleisch immer getrennt von anderen Lebensmitteln lagern, am besten unten im Kühlschrank, damit nichts heruntertropfen kann. Reste sollten schnell abkühlen und dann abgedeckt in den Kühlschrank. Lauwarmes Essen, das lange draußen steht, ist ein Paradies für Bakterien. Beim Abwasch gilt: Erst Gläser und Geschirr, dann Töpfe und Pfannen, ganz zum Schluss stark verschmutzte Sachen wie Schneidebretter mit Fleischsaft. Hände gründlich waschen, vor allem nach rohem Fleisch, Eiern oder Müll. Das dauert keine Ewigkeit, aber spart dir im Zweifel Magenprobleme.

 

FAQ

Frage 1: Wie oft sollte ich mir beim Kochen die Hände waschen?
Antwort: Vor dem Kochen, nach dem Kontakt mit rohem Fleisch, Fisch oder Eiern, nach dem Müll und nach dem Toilettengang. Nutze warmes Wasser und Seife für mindestens 20 Sekunden.

Frage 2: Warum sind getrennte Schneidebretter wichtig?
Antwort: Auf unterschiedlichen Brettern für Fleisch, Gemüse und Brot können sich weniger Keime vermischen. So verhinderst du, dass Bakterien von rohem Fleisch auf Salat oder Brot gelangen.

Frage 3: Was bedeutet „Keime abtöten“ beim Kochen?
Antwort: Keime sind winzige Bakterien, Viren oder Pilze, die man nicht sehen kann. Durch gründliches Erhitzen von Lebensmitteln, zum Beispiel Kochen oder Braten, werden viele dieser Keime unschädlich gemacht.

Frage 4: Wie kalt sollte der Kühlschrank sein, damit Lebensmittel sicher sind?
Antwort: Der Kühlschrank sollte zwischen 4 und 7 Grad Celsius haben. So vermehren sich Keime langsamer und Lebensmittel bleiben länger frisch.

Frage 5: Wie lange kann ich Reste im Kühlschrank aufbewahren?
Antwort: Gekochte Reste sollten gut abgedeckt und in der Regel innerhalb von 2-3 Tagen verzehrt werden. Riechen sie ungewöhnlich oder sehen verändert aus, solltest du sie wegwerfen.

Frage 6: Warum ist sauberes Küchenzubehör so wichtig?
Antwort: Auf Lappen, Schwämmen und Messern sammeln sich schnell viele Keime. Wenn du sie regelmäßig wechselst, auskochst oder in der Spülmaschine reinigst, verringerst du das Risiko, dass diese Keime auf dein Essen gelangen.

 

Fazit

Zusammengefasst zeigt sich: Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich das Risiko für Keime in der Küche deutlich verringern. Gründliches Händewaschen, sauberes Arbeiten mit getrennten Brettern und Messern, das richtige Lagern und Durchgaren von Lebensmitteln sowie das regelmäßige Reinigen von Flächen, Schwämmen und Tüchern sind dabei die wichtigsten Bausteine. So schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihre Familie vor Magen-Darm-Erkrankungen und anderen Infektionen. Wer diese Grundlagen im Alltag verinnerlicht, kann unbeschwerter kochen, genießt seine Mahlzeiten mit einem besseren Gefühl – und trägt ganz nebenbei zu mehr Gesundheit im eigenen Zuhause bei.

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