Kurz vorweg: Instagram ist eigentlich erst ab 13. Wenn du jünger bist, mach das nur mit Erlaubnis und Hilfe deiner Eltern.
So machst du dein Konto sicher, ganz einfach erklärt:
- Nimm ein starkes Passwort
- Stell dir einen langen Satz aus Wörtern, Zahlen und Zeichen vor, z. B. „TacoHund!12Sonne“.
- Sag dein Passwort niemandem außer deinen Eltern. Wie eine Zahnbürste: nur für dich.
- Schalte den Extra‑Schutz an (Zwei‑Faktor)
- In Instagram: Einstellungen > Sicherheit > Zwei‑Faktor-Authentifizierung.
- Wähle SMS oder eine App. Dann brauchst du beim Anmelden einen Code. Bewahre die Backup‑Codes mit deinen Eltern auf.
- Mach dein Konto privat
- Einstellungen > Datenschutz > Privates Konto.
- So sehen nur Leute, die du bestätigst, deine Fotos und Stories.
- Nur echte Freunde reinlassen
- Nimm nur Anfragen an von Menschen, die du wirklich kennst.
- Wenn sich jemand komisch verhält: blockieren und melden.
- Vorsicht bei Nachrichten und Links
- Niemand von Instagram fragt nach deinem Passwort oder Code per Nachricht.
- Klicke keine merkwürdigen Links. Frag im Zweifel einen Erwachsenen.
- Halte deine Daten aktuell
- Einstellungen > Konto > Persönliche Informationen: richtige E‑Mail und Handynummer eintragen, damit du dein Konto zurückbekommst, falls etwas passiert.
- Überprüfe, wo du angemeldet bist
- Einstellungen > Sicherheit > Login‑Aktivität. Unbekannte Geräte abmelden.
- Auf fremden Handys/Computern immer abmelden.
- Apps aufräumen
- Einstellungen > Sicherheit > Apps und Websites. Unbekannte Zugriffe entfernen.
- App aktuell halten und Handy sperren
- Updates installieren.
- Handy mit PIN/FaceID sichern.
- Hol dir Hilfe
- Wenn dich jemand bedroht, um Geld bittet oder nach privaten Fotos fragt: sofort blockieren, melden und mit einem Erwachsenen reden.
Merkregel: Starkes Passwort + Zwei‑Faktor + Privat = schon sehr guter Schutz.
Instagram-Konto schützen mit Zwei-Faktor-Authentifizierung, einzigartigen Passwörtern, Anmeldewarnungen, Sitzungsprüfung und Phishing-Erkennung
Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Am besten mit einer Authenticator-App statt SMS, weil SIM-Tausch sonst ein Risiko ist. Speichere die Backup-Codes offline, z. B. in einem Passwortmanager oder ausgedruckt. So kommt niemand rein, selbst wenn das Passwort bekannt ist. Verwende ein langes, einzigartiges Passwort für Instagram. Keine Wiederverwendung von „Sommer2024!“ oder ähnlichen Varianten. Ein Passwortmanager nimmt dir das Merken ab und erzeugt zufällige Zeichenfolgen.
Schalte Anmeldewarnungen ein und wirf regelmäßig einen Blick in „Login-Aktivität“. Unbekannte Geräte sofort abmelden und das Passwort ändern. Prüfe auch verbundene Apps und entziehe Zugriff, den du nicht brauchst. Falle nicht auf Phishing rein: Instagram fragt nie per DM oder E-Mail nach deinem Passwort oder 2FA-Code. Klicke keine Links in Nachrichten an, die „Verstoß“ oder „Verifizierung“ versprechen. Öffne die App direkt oder tippe die Adresse selbst ein; die korrekte Domain ist instagram.com. Echte Mails von Instagram findest du zusätzlich in der App unter „E-Mails von Instagram“.
Abschluss
Kurz gesagt: Mit einem starken, einzigartigen Kennwort, zusätzlichem Schutz bei der Anmeldung, umsichtigem Umgang mit Nachrichten und verknüpften Diensten sowie regelmäßigen Prüfungen deiner Sicherheitseinstellungen machst du es Angreifern schwer. So behältst du die Kontrolle über deine Inhalte, verhinderst unbefugte Zugriffe und erkennst Auffälligkeiten früh. Das ist im Alltag wichtig, weil dein Profil nicht nur Erinnerungen, sondern auch Kontakte und Vertrauen bündelt – und ein missbrauchtes Konto schnell Zeit und Nerven kostet. Nimm dir deshalb regelmäßig einen Moment für die Überprüfung deiner Einstellungen und bleibe aufmerksam: kleine Routinen mit großer Wirkung.

