Was bedeutet FPS? Einfach erklärt

Stell dir ein Daumenkino vor: Viele einzelne Bilder werden ganz schnell hintereinander gezeigt. Dadurch sieht es so aus, als ob sich etwas bewegt.

– FPS bedeutet: Bilder pro Sekunde.
– 30 FPS heißt: 30 Bilder in einer Sekunde.
– 60 FPS heißt: 60 Bilder in einer Sekunde.
– Je mehr FPS, desto flüssiger wirkt die Bewegung im Spiel oder Video.

Warum ist das wichtig?
– Bei wenigen FPS wirkt alles ruckelig.
– Bei vielen FPS sieht es glatt und weich aus, und in Spielen reagieren deine Figuren schneller auf deine Eingaben.

Typische Zahlen:
– Filme: oft 24 FPS (reicht zum Anschauen).
– Viele Spiele: 30 oder 60 FPS.
– Sehr flüssig: 120 oder 144 FPS (wenn Bildschirm und Gerät das schaffen).

Bildschirm und FPS:
– Dein Bildschirm hat eine Zahl in Hertz (Hz), zum Beispiel 60 Hz oder 144 Hz. Das ist, wie oft der Bildschirm pro Sekunde aktualisiert werden kann.
– Der Bildschirm kann nur so viele Bilder pro Sekunde zeigen, wie seine Hz-Zahl erlaubt. 120 FPS bringen nur etwas, wenn der Bildschirm auch ungefähr so viel anzeigen kann.

Warum hat nicht jedes Spiel hohe FPS?
– Mehr FPS brauchen mehr Rechenpower. Alte oder schwächere Geräte schaffen dann weniger FPS.
– Hohe FPS können mehr Strom brauchen (bei Handy/Notebook) und beim Aufnehmen/Streamen mehr Daten.

Kurz gesagt: FPS sind die Anzahl der Bilder pro Sekunde. Mehr FPS = flüssiger und oft angenehmer, aber das Gerät muss es leisten können.

FPS einfach erklärt was die Bildrate bedeutet der Unterschied zu Hertz und welche Grafikeinstellungen du für flüssiges Spielen nutzen solltest

FPS sind die Bilder pro Sekunde, die deine Grafikkarte rendert. Hertz ist die Bildwiederholrate deines Monitors. Ein 60‑Hz‑Monitor zeigt maximal 60 unterschiedliche Bilder pro Sekunde, egal ob die Grafikkarte 80 oder 200 FPS liefert. Zu hohe FPS über der Monitorrate führen oft zu Tearing, also sichtbaren Bildrissen. Für 120 oder 144 FPS brauchst du auch einen 120/144‑Hz‑Monitor, sonst verpufft der Vorteil. Wichtig ist nicht nur die Zahl, sondern gleichmäßige Bildzeiten. 70 stabile FPS fühlen sich besser an als 100 mit Rucklern.

Für flüssiges Spielen zuerst die schweren Regler senken: Schatten, Reflexionen, volumetrische Effekte, Kantenglättung und Bewegungsunschärfe. Texturen kannst du hoch lassen, wenn genug VRAM da ist. Auflösung und Render‑Skalierung bringen die größten FPS‑Sprünge, DLSS/FSR/XeSS hilft ohne großen Qualitätsverlust. Aktiviere G‑Sync/FreeSync, oder setze ein FPS‑Limit knapp unter der Monitorrate (z. B. 141 bei 144 Hz), um Tearing und Input‑Lag zu vermeiden. In Shootern lohnt es sich, auf 120-144 FPS zu zielen; in Story‑Spielen reichen saubere 60 FPS. CPU‑lastige Spiele profitieren von geringerer Sichtweite, weniger NPC‑Dichte und abgeschalteten Hintergrund‑Apps.

Wesentliche Punkte

Kurz gesagt: Die Anzahl der Bilder pro Sekunde bestimmt, wie glatt Bewegungen wirken. Höhere Werte erscheinen meist flüssiger, niedrigere können je nach Zweck und Gerät völlig genügen. Dieses Verständnis hilft im Alltag, passende Einstellungen zu wählen, Kaufentscheidungen sicherer zu treffen und Ruckeln richtig einzuordnen – ob beim Anschauen von Filmen, beim Spielen oder bei Bildtelefonie.

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