Was ist der TikTok-Algorithmus? Einfach erklärt

Stell dir TikTok wie einen schlauen Freund vor, der dir immer die Videos zeigt, die dir wahrscheinlich gefallen. Dieser Freund heißt „Algorithmus“.

So funktioniert er, ganz einfach:
– Er schaut, was du machst: Welche Videos likest du? Welche schaust du bis zum Ende oder sogar zweimal? Kommentierst oder teilst du etwas? Folgst du jemandem?
– Er merkt auch, was du nicht magst: Welche Videos wischst du ganz schnell weg? Drückst du auf „Nicht interessiert“?
– Er achtet auf Themen und Zeichen: Hashtags, Musik, Sprache und ähnliche Videos, die dir gefallen haben.
– Er nutzt ein paar Basisinfos, z. B. deine Sprache und dein Land, damit dir passende Sachen angezeigt werden.

Wie Videos „berühmt“ werden:
– Ein neues Video wird erst wenigen Leuten gezeigt.
– Wenn viele es lange schauen, liken und teilen, zeigt der Algorithmus es mehr Leuten.
– Wenn kaum jemand reagiert, zeigt er es weniger.

Wie du dem Algorithmus sagen kannst, was du magst:
– Like und folge Accounts, die dir gefallen.
– Schau Videos, die du magst, bis zum Ende oder speichere sie.
– Kommentiere oder teile sie.
– Wische schnell weiter oder tippe auf „Nicht interessiert“, wenn dir etwas nicht gefällt.
– Suche nach Themen, die dich interessieren.

Wichtig:
– Der Algorithmus ist nicht perfekt und ändert sich manchmal.
– Er achtet vor allem auf das, was du tust, nicht darauf, wer du bist.

So funktioniert der TikTok Algorithmus und so nutzt du ihn für mehr Reichweite mit konkreten Postingzeiten Hashtagtipps Hookideen und CTA Formulierungen

TikTok testet jedes Video zuerst an einer kleinen Gruppe. Kommt es dort gut an, zeigt die App es mehr Leuten. Entscheidend sind Watchtime, Vollansichten, erneute Aufrufe, Shares, Kommentare, Follows und Profilklicks. Auch Text im Video, Untertitel, Caption, Hashtags und Sound helfen der App, das Thema zu erkennen. Jeder Clip wird getrennt bewertet, alte Erfolge zählen kaum. Zeig gleich im ersten Frame, worum es geht, liefere schnell, halte das Tempo hoch. Klare Nische, klarer Nutzen, klare Story. So versteht der Algorithmus, wem er dich zeigen soll.

Nutzen: Poste, wenn deine Zielgruppe online ist. Schau in die Analytics. Ohne Daten: teste lokal 6-9 Uhr, 11-13 Uhr und 18-21 Uhr, oft Di-Do stabil. 3-5 Hashtags reichen: 1-2 breit (#immobilien), 2-3 spitz (#wohnungkaufenberlin). Kein #fyp-Spam. Pack Keywords in 1-2 klare Captionsätze. Hook-Ideen für die ersten 2 Sekunden: „3 Fehler beim …“, „Bevor du X kaufst…“, „Ich teste Y, damit du’s nicht musst“. Zeig erst das Ergebnis, dann den Weg. Schnelle Schnitte, große Bewegung, gut lesbare On‑Screen‑Textzeilen. CTAs konkret und leicht: „Speichere dir das“, „Kommentiere ‚Guide‘ für den Link“, „Folg für Tipps zu X“, „Schick das an jemanden, der Y braucht“. Stell eine einfache Frage und pinne deine Antwort. 10-25 Sekunden funktionieren oft, Tutorials 30-60 Sekunden mit klaren Schritten.

Zusammenfassung

Zusammengefasst: Entscheidend sind die Signale aus deinem Verhalten, die Hinweise im Video und einige Grundeinstellungen – daraus entsteht eine persönliche Auswahl, die sich laufend anpasst. Dieses Wissen hilft im Alltag, weil klar wird, warum dir bestimmte Clips gezeigt werden und wie du dein Seherlebnis bewusster steuern kannst. Du erkennst leichter, welche Interessen du fördern oder ändern willst. Und wenn du selbst etwas veröffentlichst, unterstützt dich das Verständnis dabei, Inhalte verständlich aufzubereiten und die passenden Menschen zu erreichen.

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