Wie oft sollte man den Spülschwamm wechseln?

Ein Spülschwamm ist wie ein kleines Zuhause für Bakterien.
Je öfter du ihn benutzt, desto mehr Bakterien sammeln sich darin.

Stell dir vor:

    • Du wischst Teller mit Essenresten ab.
    • Der Schwamm wird nass und warm.
    • Bakterien mögen es warm, nass und mit Essensresten – da können sie sich gut vermehren.

Darum gilt:

  1. Spülschwamm wechseln:

Am besten einmal pro Woche einen neuen Schwamm nehmen.
Wenn er stinkt, kaputt ist oder sehr schmutzig aussieht: sofort austauschen.

  1. Zwischendurch sauber halten:
    • Nach dem Spülen gut ausdrücken, damit er nicht klatschnass bleibt.
    • Ihn so hinlegen oder aufhängen, dass er trocknen kann.
    • Nicht für alles benutzen: z.B. nicht erst den Tisch, dann die Toilette.
  1. Extra-Tipp:

Wenn eure Eltern zustimmen, kann man den feuchten Schwamm manchmal
kurz in die Mikrowelle legen (ca. 1 Minute), um Bakterien zu töten –
aber nur, wenn kein Metall dran ist und immer mit einem Erwachsenen zusammen!

Merke dir:
Sauberer Schwamm = sauberes Geschirr = weniger Bakterien.
Darum lieber öfter wechseln, nicht monatelang denselben benutzen.

Wie oft du deinen Spülschwamm wirklich wechseln solltest und woran du erkennst dass es Zeit für einen neuen ist

Ein Spülschwamm hält nicht ewig, auch wenn er noch „okay“ aussieht. In der Küche landet alles Mögliche daran: Essensreste, Fett, Milch, Rohfleischsaft. Nach ein paar Tagen ist der Schwamm innen voll mit Bakterien, die man nicht sieht, aber riecht oder an den Händen merkt. Als grobe Faustregel: Den Spülschwamm etwa einmal pro Woche austauschen, bei viel Benutzung oder wenn du viel mit rohem Fleisch zu tun hast, auch früher. Zwischendurch kannst du ihn auskochen oder in die Spülmaschine geben, aber das ersetzt den regelmäßigen Wechsel nicht, sondern verzögert ihn nur.

Es gibt ein paar klare Zeichen, dass der Schwamm fällig ist. Wenn er muffig riecht, auch nachdem du ihn gründlich ausgespült hast, sollte er weg. Wenn er sich weich und schlapp anfühlt, die Oberfläche zerfranst oder sich Stücke lösen, hat er seine beste Zeit hinter sich. Verfärbungen, zum Beispiel dunkle Flecken oder ein grauer Schleier, sind auch ein Hinweis. Wenn du nach dem Abwasch trotzdem immer einen leichten Geruch an den Händen hast oder das Geschirr nicht richtig frisch riecht, liegt es oft am Schwamm, nicht am Spülmittel. In dem Moment besser keinen falschen Geiz: Schwamm entsorgen, neuen nehmen.

FAQ

Wie oft sollte ich meinen Spülschwamm wechseln?
Im Alltag reicht es meist, den Spülschwamm alle 1–2 Wochen zu wechseln. Wird er stark belastet (z.B. viel Fleischsaft, Rohkost), besser noch öfter, etwa alle paar Tage.

Woran erkenne ich, dass der Spülschwamm ausgetauscht werden muss?
Wenn er unangenehm riecht, sich schmierig anfühlt, Risse hat oder sich verfärbt, sollte er sofort ersetzt werden – auch wenn die 1–2 Wochen noch nicht um sind.

Warum ist ein alter Spülschwamm unhygienisch?
Im feuchten Schwamm können sich Bakterien besonders gut vermehren. Diese können dann auf Geschirr, Arbeitsflächen oder Hände übertragen werden.

Wie kann ich den Spülschwamm zwischendurch reinigen?
Nach jeder Benutzung gut ausspülen, ausdrücken und trocken lagern. Zusätzlich kann man ihn regelmäßig mit heißem Wasser übergießen oder in der Spülmaschine mitwaschen (Herstellerhinweise beachten).

Ist ein Spültuch oder eine Bürste hygienischer als ein Schwamm?
Spülbürsten trocknen schneller und können deshalb oft hygienischer sein. Spültücher lassen sich bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine waschen. Entscheidend ist immer: regelmäßig reinigen und rechtzeitig austauschen.

Kann ich den alten Spülschwamm noch weiterverwenden?
Für den Abwasch nicht mehr, aber oft noch für grobe Putzarbeiten, zum Beispiel im Keller, im Garten oder für stark verschmutzte Schuhe – danach sollte er entsorgt werden.

Wesentliche Punkte

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Spülschwamm gehört zu den größten Keimquellen im Haushalt und sollte daher regelmäßig gewechselt oder gründlich gereinigt werden. Wer auf eine gute Hygiene achtet, schützt nicht nur sich selbst und seine Mitbewohnerinnen oder Mitbewohner, sondern sorgt auch dafür, dass Geschirr, Besteck und Arbeitsflächen wirklich sauber werden. Ein bewusster Umgang mit dem Spülschwamm ist eine kleine Alltagsgewohnheit mit großer Wirkung für Gesundheit und Wohlbefinden.

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